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Bodenmais im Bayerischen WaldBodenmais liegt im niederbayrischen Landkreis Regen. Der Ort ist ein heilklimatischer Kurort. Der Ort ist bekannt für sein Bergwerk sowie für den Silberberg. Der Ort Bodemais liegt da, wo der Bayrische Wald am schönsten ist, am Fuß des Großen Arbers. Der Große Arber ist übrigens der höchste Berg Bayerns (natürlich außerhalb der Alpen). Der Bayerische Wald wird in den Geschichtsbücher unserer Schulen schon früh erwähnt. Gerodet wurde er zuerst von Mönchen, später dann von einigen Siedlern.Bodenmais wurde zum ersten Mal 1300 urkundlich erwähnt. In der Mitte des 15. Jahrhunderts wurde in den Gruben um Bodenmais herum nach Silber gegraben. Herzog Albrecht der IV erteilte um 1485 Bodenmais besondere Rechte. Nachdem die Gewinnung der edlen Metalle zurückging, stellte man sich im Jahre 1542 auf die Erzeugung von Vitriol um. Vitriol wurde damals zum Färben der Stoffe verwendet. Nachdem sich bereits ab dem 15. Jahrhundert Glashütten in Bodenmaiser angesiedelt hatten, wurde Bodenmais schnell zum Glasveredlungszentrum. Bodenmais bietet nun die größte Bleikristallauswahl in Deutschland. Da sich hier in der Region keine Industrie, außer natürlich der schon erwähnten Glasindustrie, ansiedelte, hat man schon früh den Fremdenverkehr für sich entdeckt. Der Ursprung des Tourismus in Bodenmais geht zurück auf das Jahr 1883. Hier in Bodenmais wurde der Bayerische Waldverein gegründet. Nach Ende des Krieges wurde der Fremdenverkehr stärker ausgebaut. Bodenmais wurde so zum bekanntesten und meistbesuchten Kurort im Bayerischen Wald. Im Jahre 1945 wurde Bodenmais zum Luftkurort und bereits 1958 zum Markt erhoben. Im Jahre 1962 begann man das beheizte Freibad zu bauen. Kurze Zeit später, im Jahre 1967 fand der Kurhausbau statt und 1972 konnte auch das Hallenbad eingeweiht werden. 1989 wurde das neue Rathaus fertig gestellt. Natürlich ist der Ort auch stolz auf seine Sehenswürdigkeiten: Die katholische Pfarrkirche Die Kirche wurde in den Jahren 1804/05 erbaut. Sie befindet sich in der Mitte des Marktplatzes. 1955/56 wurde sie durch einen Anbau erweitert. Eine Nachbildung des Gnadenbildes von Loreto ist am Altar zu sehen. Das Historische Besucherbergwerk am Silberberg Das Schaubergwerk ist seit 1962 für Besucher geöffnet. 1998 kauften 6 Bergwerkangestellte das Bergwerk. Sie betreiben es seit dem als historisches Besucherbergwerk. mehrere Glasbläsereien die größte und auch die bekannteste Glasbläserei ist die "Joska-Glasbläserei" die unter anderem auch Pokale für den Wintersport herstellt |
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